Cattle Penning

Cattle penning ist eine Disziplin, die auf Zeit geritten wird. Hierfür wird der Corral durch die Startlinie optisch halbiert (Markierungen werden deutlich sichtbar an der Umzäunung platziert) Die eine Hälfte dient als Seite für das Vieh, wo vor dem Start die Tiere gesammelt werden. In der anderen freien Hälfte wird ein Pferch in L-Form aufgestellt, und dies so, dass das Tor in Richtung kurze Wand der freien Zone zeigt. Die Kälber in der Herde sind alle nummeriert. Vor dem Start werden die Kälber mittig auf der kurzen Seite der Zone des Viehs gesammelt. Es startet nur ein Reiter, wobei das Zeitlimit 1 Minute beträgt, welches vom Schiedsrichter gekürzt werden kann. Aufgabe des Reiters ist es, ein vom Schiedsrichter ausgewähltes Kalb auszusondern, dieses hinter die Linie in einen Pferch auf der freien Zone an der Langen Seite des Corrals zu treiben. Abgeschlossen wird durch das Hineinreiten des Pferdes in den Eingang des Pferches in der Höhe zwischen Kopf und Sattel und dem Heben der Hand. Während des Aussonderns dürfen lediglich 5 Kälber gleichzeitig die Linie zur freien Zone überrennen und nach dem Beenden der Aufgabe, müssen sich wieder alle Kälber mit den übrigen Nummern auf ihrer Seite befinden. Dem Reiter ist es zwar erlaubt in die Koppel hineinzureiten, darf sich aber im Augenblick des Ablaufens der Zeit nicht mehr darin aufhalten. Er darf allerdings auf der Ziellinie verharren um dem Kalb die Flucht zu verhindern. Hinter der Startlinie dürfen sich zeitgleich nie mehr als 5 Kälber aufhalten, ansonsten ist der Reiter disqualifiziert. Dies gilt auch, wenn der Reiter ein anderes Kalb einpfercht. Die Zeitmessung beginnt sobald die Nüstern des Pferdes die Startlinie überqueren und endet mit Überschreiten der erlaubten Zeit oder mit dem Schließen des Pferchs vor Ablauf des Zeitlimits. Der Pferch wird mit der Hand geschlossen (vom Sattel oder Boden aus) oder mit dem Überqueren der Pferdenüstern der gedachten Linie des Tores. Wird die Disziplin auf letztere Weise beendet, gilt folgende Regel: der Reiter hebt die Hand womit er den Schiedsrichter anzeigt, die Aufgabe vor dem Ablaufen der erlaubten Zeit ist beendet. Die Zeit wird gestoppt in dem Augenblick wo die Nüstern des Pferdes die Linie des Pferch-Tores überschreiten. Ab diesem Augenblick müssen alle Kälber auf ihrem Bereich des Corrals sein, sonst wird der Reiter disqualifiziert. Ein Sturz von Pferd oder Reiter bedeutet keinen Nachteil, solange der Reiter zu Fuß nicht versucht das Vieh zu arbeiten, bevor er erneut in den Sattel steigt. Andernfalls wird er disqualifiziert. Der Einsatz von Zügeln, Lassos und weiterer ähnlicher Hilfsmittel zum Treiben des ausgewählten Tieres sind verboten.


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