Team penning

Team Penning ist sowohl Disziplin auf Zeit als auch nach Zahl der abgesonderten Kälber. Für diese Disziplin muss der Corral durch die Startlinie optisch halbiert werden (Markierungen werden gut sichtbar auf der Umzäunung angebracht). Eine Seite dient für das Vieh, auf welcher es vor dem Start der Teams gesammelt wird. In der anderen Hälfte wird ein Pferch aufgestellt mit den Maßen von 5×5 Meter, sodass dieser sich 5 Meter von der Längsseite des Corrals befindet und zwischen geöffnetem Tor und der Kurzseite des Corrals minimal eine Pferdelänge Abstand besteht. Die Torangel sind immer auf der kürzeren Seite des Pferchs. Vor dem Start müssen alle Kälber auf ihrer Seite zusammengetrieben werden. Das Team besteht aus drei Reitern mit einem zur Verfügung stehenden Zeitlimit von 2,5 Minuten. Die Aufgabe besteht darin, drei vor dem Start ausgewählte Kälber von der Herde abzusondern und in den Pferch zu treiben. Sie gilt auch dann als erfüllt, wenn die Gruppe nur ein oder zwei Kälber einpfercht. Die Reitern können die Aufgabe auch vor Ablauf der erlaubten Zeit beenden. Je mehr Kälber im Pferch zusammengetrieben werden, umso besser ist die Platzierung. Bei gleicher Zahl an eingepferchten Kälbern von zwei oder mehreren Teams entscheidet die dafür benötigte Zeit über die Platzierung. Der Einsatz von Zügeln, Lassos und weiterer ähnlicher Hilfsmittel zum Treiben des ausgewählten Tieres sind verboten. Der Reiter darf zwar in den Pferch einreiten, allerdings darf er sich beim Stoppen der Zeit nicht mehr darin aufhalten. Der Reiter darf ebenso dem Entfliehen der Kälber durch das Aufstellen seines Pferdes auf der Linie entgegen wirken. Hinter der Startlinie dürfen gleichzeitig nie mehr als vier Kälber sein, ansonsten folgt Disqualifikation, ebenso wenn das Team nicht auswählte Kälber einpfercht. Die Zeitmessung beginnt in dem Augenblick, wenn die Nüstern des Pferdes des ersten Reiters die Startlinie überqueren und endet nach Ablauf des Zeitlimits oder dem Schließen des Pferch-Tores vor Ablauf der Zeit. Das Tor wird lediglich von einem Reiter geschlossen durch überqueren der gedachten Linie mit Pferdekopf und gleichzeitigem Anheben der Hand. Beim Beenden darf sich der Reiter nicht mit der gesamten Länge des Pferdes in dem Pferch aufhalten, sonst wird er disqualifiziert. Die Zeit wird dann gestoppt, wenn das Pferd des Reiters welcher die Hand hebt, die gedachte Linie des Tors durchquert. In diesem Moment müssen alle nicht eingepferchten Kälber auf ihrer Seite des Corrals sein ansonsten folgt Disqualifikation. Das Fallen des Pferdes oder Reiters bedeutet keinen Nachteil, solange der Reiter nicht versucht vor dem Aufsitzen mit dem Arbeiten des Viehs fortzufahren. Ansonsten wird das gesamte Team disqualifiziert. Die Disqualifikation eines Teilnehmers führt zum Ausschluss des gesamten Teams. Maximal zwei Reiter dürfen in dieser Disziplin zweimal antreten. Ritte die nicht wettkampfmäßig ausgetragen werden, werden nicht gewertet. Im Falle dass mindestens zwei Teams gleiche Ergebnisse erzielen, werden ein oder zwei weitere Runden gestartet.


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